Montag, 21. März 2016

[Labyrinth Lord] Der Nebelgeist (Ein Shannara-Monster)

Dank dem Würfelhelden habe ich gerade wieder die Gelegenheit, die uralte Shannara-Reihe zu lesen, die Anfang der Achziger Jahre maßgeblich dazu beitrug, dass sich bei mir ein Interesse für Fantasy entwickelte – und das noch, bevor ich den Herrn der Ringe gelesen hatte.

Um mal wieder etwas Spielmaterial auf meinem Blog zu präsentieren und der kleinen, aber feinen Labyrinth Lord-Anhängerschaft etwas Gutes zu tun, werde ich mal wieder ein paar Monster basteln, die sich im Laufe der Lektüre so ergeben.

Den Anfang macht der Nebelgeist… (Okay, um ehrlich zu sein gab es im ganzen ersten band nur zwei Monster, die halbwegs interessant waren...)

Nebelgeist
Anzahl: 1
Gesinnung: c
Bewegung: 15“ (5“)
Rüstungsklasse: Körper 5, Arme 3
Trefferwürfel: 10*
Angriffe: 10 Arme
Schaden: 1W6 pro Arm (ein erfolgreicher Angriff verursacht in jeder folgenden Runde weiter Schaden)
Rettungswurf: Käm 10
Moral: 11
Hortklasse: keine

Der Nebelgeist trägt seinen Namen irgendwie zu Unrecht, denn mit der Vorstellung, die die Leute von ihm haben, nämlich einem phantomhaften Schatten, der am Rande des Sumpfes wohnt und sich unvorsichtige Wanderer holt, hat diese abscheuliche Kreatur nicht das geringste gemein.
Stattdessen handelt es sich um ein schleimiges Wesen, das im brackigen Sumpfwasser lebt und sein ganzes Leben fast stationär an einem Ort lebt. Dort schnappt es sich mit Hilfe seiner bis zu 20' langen, tentakelähnlichen Arme sein Opfer und zieht sie unter Wasser, wo es sie so lange festhält, bis es sie entweder erwürgt hat, oder sie schlichtweg ertrunken sind. Erst dann werden sie in die große Mundöffnung geschoben und langsam verdaut.

Der Körper eines Nebelgeists ist von annähernd runder Form und kann einen Durchmesser von bis zu 20' haben. Dazu kommen noch 10 Arme von ebensolcher Länge. Während der Körper immer gut geschützt unter der Wasseroberfläche des brackigen Wassers liegt, sind die Arme im Wasser und durch das torfige Erdreich gereckt und schnappen bei der geringsten Erschütterung der Umgebung zu. Ein Arm, der ein Opfer ergriffen hat, zieht es unter Wasser und drückt gleichzeitig immer fester zu, um den Widerstand schnell erlahmen zu lassen.

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