Montag, 26. August 2013

Neununddreißig Euro Startgebot bei eBay....

Also mir geht es ja so, dass ein Artikel, den ich gerne hätte - wie beispielsweise diesen hier - für mich spontan völlig uninteressant wird, wenn er schon mit einem amtlichen Startgebot eingestellt wurde. Ich bin mal in mich gegangen und habe festgestellt, dass ich nur ganz selten auf Sachen gesteigert habe, die ein höheres Stargebot als 5 Euro hatten - das scheint so meine Schallgrenze zu sein.

Wenn der Artikel in einer heißen Bietschlacht auf den Betrag getrieben worden wäre, würde ich aber glatt erwägen, meinen Hut mit in den Ring zu werfen. Beim verlinkten Artikel würde ich glatt in den Bereich von 45 Euro gehen - aber so: Keine Chance!!

Kennt ihr das? Oder ist euch das Startgebot völlig wurscht? Habt ihr eventuell auch eine Startangebot-Grenze, ab der ihr euch für einen Artikel nicht interessiert?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es kommt auf den Artikel an. Wenn er schön selten ist, dann habe ich kein Problem damit, wenn der Anbieter einen Mindestbetrag dafür haben will. So z.B. die First Quest - LP, die vor knapp zwei Wochen für 17 Euro 50 angeboten wurde (OVP wohlgemerkt). Da kann man mitmischen.
Es gibt jedoch hier und da ein paar Anbieter, die meinen, sie besäßen den Heiligen Gral und überteuern maßlos. Die kriegen ihre Produkte dementsprechend kaum weg, da bringt ihnen die Sofort Bezahlen - Option nichts.
LG, diceseeker

Hakstar hat gesagt…

Ich bin der Meinung, dass es auf den Zustand der Ware ankommt. Biete selbst bei Ebay ab und an ein paar Teile aus meiner Rollenspielsammlung an. Dabei kann ich mit guten Gewissen sagen, dass diese immer wie neu aussehen. Bei mir gilt die Faustregel, dass die Artikel für den halben Kaufpreis bei Ebay anbiete. Käufer hat es dabei immer gegeben, mal wurde nur der Angebotspreis erzielt, aber oft genug auch der originale Kaufpreis oder darüber hinaus geboten.

Argamae hat gesagt…

Aktuelles Beispiel: THE ROD OF SEVEN PARTS aus der AD&D 2nd TOMES-Reihe. Startpreis 75 Euro. Nö. Und nochmals nö. Das Ding ist zwar relativ selten und in Deutschland findet man es auch kaum noch angeboten, aber ich habe Exemplare aus den USA, die selbst mit Porto noch günstiger kommen.
Ich finde es einfach blöd, wenn Händler Ebay nicht als Biet- sondern Verkaufsplatform für Mindestpreise benutzen.

Honko hat gesagt…

Hey Moritz,

könntest du mal diesen "Spuren der Verheißung"-Dungeonband von DSA hinsichtlich seiner allgemeinen Spielbarkeit rezensieren? Überlege gerade, ob ich mir den holen sollte, allerdings spiele ich kein DSA, sondern würde die Abenteuer lediglich als Inspiration nutzen wollen. Eine Expertenmeinung zu den Dungeons könnte mir bei der Kaufentscheidung helfen ;-) Bittebitte! ;-)

Moritz hat gesagt…

Den Band werde ich mir sowieso ansehen. Die Abenteuer kenne ich noch (beziehungsweise habe grobe Züge im Hinterkopf), weil sie ja dem Wettbewerb entsprungen sind, den ich in der Jury begleiten durfte. Da kommt bestimmt was von der Seifenkiste zu.

anandandram hat gesagt…

Mir ist das minimalste Startgebot erstmal schnuppe.
Ich recherchier, was dieser Artikel wie und wo sonst so kostet, und wenn das Ding dann eh immer für doppelt so teuer weggeht, nützt es mir ja auch nichts, wenn es bei 1,- EUR losgeht.
Meistens isses aber so, dass solche hohen Startgebote meistens aufgerufen werden, weil eben nicht unbedingt das als Endpreis bei einer "normalen" Auktion erzielt werden kann, und der Verkäufer das auf keinen Fall zu billig weggeben möchte. Kost ja auch mehr Einstellungsgebühr, mit so nem hohen Startwert anzufangen.
Das Ende vom Lied ist dann, dass solche Angebote mit 0 Geboten enden, und ich dann auch höchst selten zuschlage, weil ich mir dann immer denke, wenn keiner bietet, kann es das nicht wert sein. Manchmal isses das dann für mich trotzdem wert, weil ich es haben möchte, und wenn ich was haben möchte, dann SOFORT und (fast) egal zu welchem Preis.
Aber in allen mir denkbaren Fällen würde mich ein zwanghaftes Startgeböt >1 EUR nicht pauschal von irgendwas abhalten.