Freitag, 18. März 2011

"Alda, reich mal die Tüte rüber, ich habe ne voll abgefahrene Idee zu Al'Anfa!"

So werden wohl demnächst Redaktionskonferenzen klingen, wenn die Jungs von der DSA-Redaktion die nächsten Produkte planen.

Der Verlagsmitteilung von Mario Truant kann man entnehmen, dass man die DSA-Mannschaft komplett umbaut. Offizieller Zweck der Aktion ist es, die Hauptverantwortlichen in Waldems zu konzentrieren und von dort aus zentral die Arbeitan den Produkten zu lenken.

Da ist ja absolut nichts falsch dran, aber irgendwie nistet sich bei dem Gedanken in meinem Hirn ein, wie sich die drei verbleibenden Redakteure Chris Gosse, Thomas Römer und Daniel Simon Richter gemeinsam mit Markus und Mario in einem alten Bauernhof einmieten, mit Blumen im Haar auf dem zentralen Platz des Gehöfts tanzen, das eine oder andere Tütchen kreisen lassen und für ganz verzweifelte Fälle Hadmar Wieser einfliegen lassen, der dann auf seinem Tigerentenfahrrad vorbeikommt und "den Tag rettet".
Bilder von Mate-Tee, Diskussionskreisen, langen Koteletten und einem Kiesow-Schrein ziehen unbarmherzig vor meinem geistigen Auge vorbei und ich stelle mir Chris vor, der das Trommellied von Burundi Black vor sich hin summt und dabei neue Archtypen mit einem Stöckchen in den Sand malt, während Thomas, der den dem Hof angeschlossenen Eine-Welt-Laden betreut, noch alte Zeitungen in kleine Schnippsel zerreißt, um das Recyclingpapier für die neue "Spezial-Ausgabe der 7 Gezeichneten mit Hanfrand" zu schöpfen. 
Daniel ist damit beschäftigt, Gerichte für das Kochbuch "Kochen in Waldemturien" zu testen und  Mario und Markus überlegen gerade, ob sie lieber aus der Wolle der beiden Alpakas für die 6 Kinder der "Kommune DSA" Pullover stricken oder lieber Gänseblümchenkränze für alle flechten soll.

Ein herrliches Bild und ich bin sicher die Kommunarden nehmen mir diesen Gedanken nicht übel,  da ich sie alle sehr schätze, aber dieses Kopfkino war einfach zu gewaltig, um es unterdrücken zu können.


Im Ernst: Als jemand, der erst vor Kurzem wieder begonnen hat, sich für DSA zu interessieren, bin ich mal sehr gespannt wie die Entwicklung weiter verlaufen wird und ob man die gewünschte höhere Zuverlässigkeit für die Erscheinungen erreichen kann. Ich halte die Idee nicht für schlecht, eine Art "Schaltzentrale" zu haben und wünsche ein erfolgreiches Gelingen. Da lasse ich mich doch mal überraschen, wer da in Zukunft zu den "Köpfen" stoßen wird.

Ebenso wie ich natürlich den beiden "Gegangenen" alles Gute für dieZukunft wünsche, aber ich weiß, dass Patric mit Uhrwerk genug Arbeit am Bein hat und Uli nach erfolgreichem Studium ganz sicher durchstarten wird - und wenn es nur eine Karriere als "Rosa DSA-Glücksbärchi" auf Kindergeburtstagen ist...


Kommentare:

tassander hat gesagt…

Darf ich's sagen, darf ich's sagen?

5. EDITION!

Im Übrigen sehe ich eher die bisherigen Strukturen als Auswüchse der Kiesowschen 68er Phantasien - so wie Du's beschreibst wurde ohne Zweifel DSA4 konzipiert. Will ich hoffen. Alle anderen Erklärungen wären peinlich für die Beteiligten.

Jetzt werden also Produkte bei DSA endlich gemacht wie überall sonst: der Verlag entscheidet, was er will und sucht sich einen Freelancer, der das nach Vorgaben, termingerecht liefert.

Sven hat gesagt…

Oh ja, bitte, ich befürworte die DSA Kommune. Damit käme endlich mal wieder etwas mehr Pepp und Absurdheit in das Setting hinein.

Markus hat gesagt…

Moritz, egal was Du eingeworfen hast: bring für die DnD-Runde was davon mit :-) !!!