Freitag, 11. Februar 2011

Ein Echsenmenschen-Harem?!?

Für das LL-Abenteuer "Drachen über Larm" - ja, ihr wisst schon, dass es zur RPC erscheinen wird, habe ich mir einige Gedanken über die "Kultur" der Echsenmenschen gemacht.

Eine Hütte im Echsenmenschendorf beherbergt beispielsweise den Harem des Häuptlings, dem es als einzigem erlaubt ist, sich zu reproduzieren. Das weitere Handling der Eier liegt dann in der Hand des Stammesschamanen.

Kommen wir also zum Harem - wie darf ich mir so etwas vorstellen...? Insgesamt ticken die Echsenmenschen der "Bekannten Länder", so wie ich sie mir vorstelle, deutlich anders als der menschliche Geist und lassen sich schwer mit menschlichen Maßstäben messen. Auch ihre Vorlieben (beispielsweise sexueller Natur) entscheiden sich von denen der Menschen und anderen humanoiden Völkern. Was also findet man so alles in einer Haremshütte in Ssirr, dem Dorf der Echsenmenschen?
  • einige Echsenmenschendamen (logo!)
  • sie liegen auf Steinblöcken und präsentieren sich in ihrer vollen Pracht (nicht, dass man da als Mensch irgendeinen Unterschied zu jeder anderen echsenmenschlichen Pracht erkennen könnte...)
  • um die Steinblöcke herum stehen Kohleschalen, in denen Kohle und heiße Steine eine "angenehme Raumtemperatur" ermöglichen
  • zwei blinde Echsenmenschen, welche die Hütte mit riesigen Speeren bewachen und mit ihren besonders ausgeprägten Geruchsorganen jeden Eindringling sofort orten.
  • tote und lebendeSnacks in Schalen, respektive verschlossenen Gläsern (beispielsweise Azurmolche, deren giftige Haut halluzinogene Wirkung hat und den Echsenmenschenpaarungsakt noch eindrucksvoller gestalten soll
  • Eimer mit einem teerigen Aufguss, den die Haremswächter in regelmäßigen Intervallen über die heißen Steine schütten, um noch mehr "Stimmung" aufkommen zu lassen. (Dass der Aufgussfür Menschen nicht gerade gesundheitsförderlich ist, dürfte wohl jedem klar sein...)

... mein Dank geht an dieser Stelle an Michael Wolf, der freundlicherweise zu dem Thema mit mir bei facebook gebrainstormed hat.

... und wer sich fragt, seit wann ich so gut zeichnen kann, die oben gezeigte Illu stammt nicht aus meiner Feder, sondern aus der von Dominik Krischer, der das komplette Abenteuer illustriert hat.

Kommentare:

CK hat gesagt…

Schöner Eintrag!

alexandro hat gesagt…

"zwei blinde Echsenmenschen, welche die Hütte mit riesigen Speeren bewachen und mit ihren besonders ausgeprägten Geruchsorganen jeden Eindringling sofort orten."

Blind, damit sie keine "verbotenen Blicke" auf die Weibchen des Häuptlings werfen?

Da bei Echsen Pheromone eine wesentlich größere Rolle bei der Partnerwahl spielen, als Aussehen, wäre es evtll. passender, wenn sie normal sehen, aber nichts riechen können. ;)

Moritz hat gesagt…

Ich muss zugeben, dass das deutlich sinnvoller ist. Dann würden sie auch nicht von den Aufgüssen wuschig gemacht.(Um ehrlich zu sein - die Überlegung hate ich auch, habe aber falsch herum gelogikt.)

Das kommt den Charakteren natürlich zugute. So sind ihre Gegner ihres stärkeren Sinnes beraubt.

Vielen Dank!

greifenklaue hat gesagt…

Gute Einfälle im Minutentakt er hat, der Junge!!!