Samstag, 26. Juni 2010

[LL Myth Adventures] Der Spinnenbär

Archoangel hat mich mit seinem Thread im DnD-Gate auf die Dämonen-Reihe von Robert Asprin aufmerksam gemacht, die ich früher heiß und innig geliebt habe! Für mich neben Pratchett immer noch DIE REFERENZ für intelligent geschriebene etwas verquere Fantasy mit jeder Menge toller Ideen.

Ich habe mich von der Idee verabschiedet dafür ein komplett eigenes System zu schreiben, aber ich werde mich jetzt nochmal durch die Romane wühlen und Ideen und Konzepte für Labyrinth Lord umsetzen - das kann man natürlich aus copyright-technischen Gründen nicht irgenwie monetär verwursten, aber als kleine Serie für diesen ebenso kleinen Blog taugt es allemal.

Starten wir also mit Band 1: Ein Dämon zuviel (Another fine Myth). Schon auf den ersten Seiten gibt es die ersten Dinge, die das Konzept der Magie und Technologie, sowie der unterschiedlichen Dimensionen vorstellen. Das notiere ich mir mal, starte aber meine Reihe mit etwas Anspruchsloserem und direkt im Spiel Anwendbaren - und zwar der Vorstellung einer Kreatur, die Magiker-Lehrling Skeeve in einem Nebensatz als im Wald lebendes Tier erwähnt - dem Spinnenbär:


Spinnenbär
(Dimension Klah)

Anzahl: 1 (1W4)
Gesinnung: Neutral
Bewegung: 90' (60' kletternd)
Rüstungsklasse: 4
Trefferwürfel: 4+1 **
Angriffe: 3 (2 Klauen, Biss)
Schaden: 1W4/1W4, 1W8 + Gift
Rettungswurf: K4
Moral: 9
Hortklasse: Keine
EP: 290

Der Spinnenbär lebt in den Wäldern der Dimension "Klahd". Außerhalb seines Baus ist er immer alleine anzutreffen, im Inneren des Baus kann man Familien von 2 Eltern und höchstens 2 Jungtieren finden, da der Gebärzyklus bei etwa einem Jahr liegt und die Jungtiere im Alter von 2 Jahren geschlechtsreif sind. Dann werden sie aus der Familie ausgestoßen, um sich eine eigene Familie zu suchen.

Welchen fürchterlichen magischen Experimenten der Spinnenbär entspringt, ist heutzutage glücklicherweise nicht mehr herauszufinden, es genügt zu wissen, dass die scheuen Tiere aussehen wie ein großer Braunbär mit dem Schädel und den 8 chitingepanzerten und haarigen Beinen einer Vogelspinne.

Spinnenbären kämpfen nur, wenn sie in die Ecke getrieben werden. Selbst bei größtem Hunger greifen sie Wesen von der Größe eines Menschen nicht an - ein schmackhafter Imp mag da schon eher die Verdauungssäfte zum Fließen bringen. Werden sie aber zum Kampf gezwungen, sind sie fürchterliche Gegner und greifen mit ihren beiden vorderen Extremitäten an undversuchen zusätzlich noch einen Biss anzubringen. Neben dem Schaden wird dem Opfer durch den Biss auch ein wirksames Gift injiziert, gegen das ein um 4 erschwerter Rettungswurf bestanden werden muss, um nicht sofort für 1W10 Kampfrunden gelähmt zu werden.

Diese Tierart ist nicht an Schätzen und Reichtümern interessiert und außer geringen Nahrungsvorräten (eingesponnenen Tiern und Menschen, die von der Höhlendecke hängen) ist in ihren Höhlen nichts Wertvolles zu finden. Spinnenbären sind mit ihren 8 Beinen hervorragende Kletterer, die auch komplett senkrechte Flächen, die scheinbar keinen Halt bieten, erklettern, ja sich sogar an Decken bewegen können.




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Klahd. Die eigentliche Welt währe Klahd ... wenn man also aus Copyrightgründen dies nicht schreiben kann, währen auch noch Klohd, Klacht und Blahd im Angebot ;).

Archo`

Moritz hat gesagt…

Ach ja, stimmt! Die Bewohner heißen "Klah". Nö! Copyrightgründe sind mir gerade schnurz!

rorschachhamster hat gesagt…

Hm, ich kann mich ums Verrecken nicht an den Spinnenbär erinnern... also muß ich demnächst nochmal alle durchlesen... ;)

Moritz hat gesagt…

Der kommt nur ganz zu Beginn in einem Nebensatz vor, als Skeeve zum ersten Mal Aahz sieht.